Klimawandel, Armut und Hunger, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle etwas angehen. Wir entscheiden, ob wir Produkte wie Jeans, Schokolade oder Handys kaufen, die Menschen unter würdigen und fairen Bedingungen hergestellt haben. Wir entscheiden, wie viel Energie wir verbrauchen. Wir entscheiden, wie wir mit den Ressourcen und Schätzen der Natur umgehen. Unser Lebensstil und unsere Art zu wirtschaften haben unmittelbar Folgen – für uns, andere und zukünftige Generationen. Es ist Zeit umzudenken. Wir alle sind gefragt. Politik und Wirtschaft wie jede und jeder von uns. (17ziele.de)
Was können wir konkret zum Klimaschutz beitragen, zu fairen Arbeitsstandards und zum Kampf gegen Hunger und Armut? Orientierung gibt uns die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung.
Darin verpflichten sich Staaten, bis 2030 allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen. Damit das gelingt, müssen wir auch in Deutschland unsere Lebensweise überdenken und verändern. Und da nehme ich mich nicht raus.
Die Agenda 2030 setzt dabei auf fünf zentrale Prinzipien
- Die Würde jedes Menschen in den Mittelpunkt stellen
- Den Planeten schützen
- Wohlstand für alle fördern
- Frieden fördern
- Globale Partnerschaften stärken
Worum es in den 17 Zielen aber genau geht, werde ich in den kommenden Wochen für mich (und euch) aufarbeiten. Für mich ist dieser inhaltliche Fokus neu, passt aber konsequent auch zu meiner beruflichen Veränderung. Seit Anfang August bin ich Leiter der Arbeitsstelle für Umweltfragen und Klimaschutz der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.
Ich möchte euch auf dieser neuen beruflichen – aber auch privaten – Reise mitnehmen. Dabei interessiert mich, was euch dabei besonders interessiert oder was ihr mir mitgeben wollt.
