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Ich komme kaum noch mit ...

Illustration einer rennenden Person, umgeben von einer Wand aus leuchtenden Bildschirmen – ein Sinnbild für die Überforderung durch technologischen Wandel.

Ich bin in den 80ern geboren. Ich kenne noch die Zeit, in der man das Internet verlassen musste, damit jemand anderes im Haus telefonieren konnte. Die Zeit, in der man Ewigkeiten auf einen drei Megabyte großen Download gewartet hat. Okay, das ist in den vielen Funklöchern von heute wieder der Fall, aber nicht so.

Es war eine wilde Zeit. Vom Walkman über den Discman bis hin zum MP3-Player. Vom 486er mit Turboknopf über den 400-MHz-PC zur heutigen Kraftmaschine. Von der AOL-CD zum 5G-Netz. Vom Motorola-Handy zum neuen iPhone.

Was will ich alter Mann sagen?

Diese Entwicklung begann bei mir Ende der 90er bzw Anfang der 2000er. Das ist noch gar nicht so lange her. Ich habe das Gefühl, dass Entwicklung sich seit jeher beschleunigt und selbst überholt. Natürlich ist es kein Gefühl, dass Entwicklung schneller geht. Und trotzdem kann ich es manchmal schwer begreifen.

Gerade saß ich noch mit einer wilden Konstruktion aus Handy und Laptop auf dem Schlossturm in Jever (da habe ich mal gejobbt), um irgendwie für viel zu viel Geld ins Internet zu kommen. Und heute kann meine Uhr am Handgelenk mehr als all das zusammen, was früher riesig groß. Natürlich weiß ich, dass es vor meiner Medienzeit noch extremer war, aber darum soll es gar nicht gehen.

What a time to be alive - was für eine Zeit zu leben

Die Zeitspannen, in der Dinge aktuell disruptiert und ad absurdum geführt werden, ist atemraubend. What a time to be alive! Nur mal kurz zur Erinnerung: Erst Ende November 2022 schmiss OpenAI ein Interface auf die Menschen, wo Dinge eingetippt werden konnten. Damals alles noch recht lustig, da kaum was wirklich qualitativ funktionierte.

Maik Meid hat in seinem Blog diesen Beitrag veröffentlicht, in dem er vor allem auf die rasante Entwicklung im Bereich von künstlicher Intelligenz eingeht.

Aber der Zug rollt. Mitspielen wird vielleicht sogar nicht reichen. Wir müssen springen. Und ich komme jetzt schon nicht mehr mit, obwohl mein Alltag daraus besteht, genau diese Entwicklungen zu verfolgen.

So schreibt der von mir sehr geschätzte Maik im Beitrag weiter. Genau das fühle ich sehr. Ich fühle mich an vielen Stellen überfordert, weil ich es manchmal nicht mehr schaffe mitzukommen bei diese Entwicklungen. Weil die Zeit nicht reicht, weil ich mir die Zeit nicht nehme oder nehmen kann.

Nicht mehr Nerd genug?

Früher war ich mal mehr Nerd. Da hatte ich aber auch mehr Zeit, einen anderen Job, keine Familie, mehr Freunde … an dieser Stelle lieber anders weiter …

Ich bin kein KI Experte. Ich bin einigermaßen auf dem Laufenden. Ich bin neugierig. Ich experimentiere. Ich verstehe. Aber Experte? Ne. Wer ist schon wirklich Experte, außer der vielen Experten auf LinkedIn?

Ich habe mit Claude ein Energiemonitoring sowie ein Steuerungsmodul für Bauchbinden und Tagesordnungspunkte im Livestream für eine Synode gebaut. Aber das war es auch schon. Darum geht es auch gar nicht. Wir müssen nicht alle zu Technik-Cracks werden.

Worum es eigentlich geht

Ich halte es aber für wichtig, dass wir auf dem Laufenden bleiben. Wir sollten wissen, was KI ist und was die Tools können. Und wie sie uns theoretisch unterstützen können. Und wie man sie grundlegend bedient.
Das ist wie „früher“ mit Google und Wikipedia. Googeln können wir alle, aber nur die wenigsten richtig gut.

Es braucht Mut Dinge auszuprobieren. Lasst euch nicht unterkriegen.

KI Hinweis

Zur Korrektur des Textes wurde teilweise DeepL Write genutzt. Die Description wurde mit Unterstützung von Claude erstellt. Das Bild wurde mit Midjourney erstellt.